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Wie spare ich für eine Weltreise?

Der persönliche Kontakt überzeugt - Jonathan Witt im Gespräch mit seinem Kundenberater Holger Loeppke.

Der persönliche Kontakt überzeugt – Jonathan Witt im Gespräch mit seinem Kundenberater Holger Loeppke.

Jonathan Witt, 23 Jahre, studiert an der Universität Bremen Betriebswirtschaftslehre im 2. Semester. Und er hat einen Traum: Nach dem Abschluss des Studiums möchte er eine Weltreise antreten. Im Folgenden berichtet er, wie er an die Sache heranging – und welche Tipps ihm sein Berater bei der Sparkasse Bremen gab.

 

„Nachdem ich in den letzten Jahren einige kurze Auslandsaufenthalte verbringen konnte, bin ich auf den Geschmack gekommen. Ich möchte noch mehr sehen, noch mehr erleben, noch mehr von anderen Kulturen lernen. Was eignet sich da besser, als eine Weltreise? Nach Ausbildung und Studium einfach mal raus. Weg von allem Bekannten, rein ins Abenteuer.

 

Die Idee ist genial und hat mich von Tag eins an begeistert. Zwölf Monate Freiheit … die allerdings auch ihren Preis hat. Nach einigen Recherchen fand ich heraus, dass ich ca. 15.000 bis 20.000 Euro für dieses nicht so kleine Abenteuer aufbringen müsste. Woher nehmen und nicht stehlen?

 

Ich beschloss, erst einmal klein anzufangen und jeden Monat mindestens 100 Euro zurückzulegen – plus allem, was am Ende des Monats übrigbleibt. Die Motivation war groß, denn ich hatte bereits eine grobe Reiseroute im Kopf und wäre am liebsten gleich losgeflogen.

 

Nach einem halben Jahr Sparen kam ich allerdings zu dem Schluss, dass ich in diesem Tempo nicht rechtzeitig zum Ziel kommen würde, zumal die Zinsen zurzeit überall sehr niedrig sind und sich daran wohl auch so schnell nichts ändern wird.

 

„Eine sehr optimistische Zielsetzung“

 

Deshalb begann ich, mich intensiver mit Geldanlagemöglichkeiten zu beschäftigen, die neben dem traditionellen Sparbuch in Frage kommen. Bei den vielfältigen Angeboten an Finanzprodukten kann man allerdings leicht Schwindelanfälle bekommen. Daher entschied ich mich, mit jemandem zu reden, der sich auf dem Gebiet auskennt. Mein Gesprächspartner war Holger Loeppke, Kundenberater der Sparkasse Bremen. Gemeinsam haben wir überlegt, wie ich meinem Traum ein Stück näher komme.

 

Seine erste Einschätzung, nachdem ich meinen Plan erläutert und mein Startkapital präsentiert hatte: „Eine sehr optimistische Zielsetzung haben Sie, Herr Witt, aber mal sehen, was wir tun können.“

 

Hoffnungsträger Aktienmarkt

 

Im Vorfeld hatte ich mir schon Gedanken gemacht und war aufgrund von Tipps aus dem Bekanntenkreis auf Wertpapiere fokussiert. In diesem Bereich hatten die Anleger, so wusste ich, in den letzten Jahren gute Renditen erzielt. So ging meine erste Frage direkt in Richtung Wertpapiere und Fonds.

 

Herr Loeppke bestätigte meine Annahme, dass die Börse in den letzten Jahren einen ertragreichen Verlauf genommen hatte, dämpfte allerdings meine Erwartungen. Er erklärte mir, dass die Renditen der Vergangenheit natürlich nichts über die Zukunft aussagen. Zusätzlich schwanken die Kurse stark. Also passen Wertpapiere eher nicht zu meinen Zielen, da ich nach drei Jahren nicht mit einem Verlust aus dem Markt aussteigen will.

 

Das nächste Kriterium für eine erfolgreiche Anlage auf dem Aktienmarkt ist zudem – so wurde mir anhand einer Beispielrechnung verdeutlicht – dass durch das Zahlen regelmäßiger Gebühren ein Mindestwachstum nötig ist.

 

Um all diese Faktoren optimal zu berücksichtigen und am Ende eine bestmögliche Bilanz ziehen zu können, wäre ein Anlagezeitraum von 5 bis 7 Jahren optimal, so resümierte Herr Loeppke. Auch wäre eine langfristige Anlage kleiner Beträge am Aktienmarkt sinnvoll, zum Beispiel für die Altersvorsorge.

 

Gold und Rohstoffe auch zu unsicher

 

Aufgrund dieser Tatsachen strich ich das Thema Aktien aus meinem Kopf und fragte relativ unbedarft nach Gold und Anlagen in Rohstoffen. Aber auch diese Möglichkeit war relativ schnell abgehakt, da bei meinen finanziellen Möglichkeiten das Risiko viel zu groß wäre, wie mir Herr Loeppke erklärte.

 

Die Wertentwicklung gestalte sich eher negativ und die aktuell hohen Preise, zum Beispiel bei Gold, seien durch die Finanzmarktkrise der letzten Jahre erklärbar. Es habe eine Flucht in feste Werte gegeben, beschrieb es Herr Loeppke.

 

Also was denn nun…

 

Nach diesen „schlechten“ Nachrichten und besonders nachdem meine größte Hoffnung, der Wertpapierbereich, als Anlageform rausfiel, fragte ich, welche Art der Anlage überhaupt für mich und meinen Traum in Frage kommen würde. Ich sah meine Felle schon davon schwimmen…

 

Herr Loeppke riet mir, mein Geld im Passiv-Sparbereich anzulegen, in dem zwar die Renditen sehr gering seien, das Geld aber definitiv sicher ist. Hier gibt es bei der Sparkasse Bremen das Tagesgeldkonto Start Online, das extra auf junge Sparer ausgelegt ist. Bei diesem Tagesgeldkonto bekommt man aktuell 5 Prozent Zinsen auf die ersten 500 Euro, für weitere Einlagen 0,5 Prozent.

 

Damit wird man zwar nicht reich, aber das Geld ist sicher angelegt und eine tägliche Verfügbarkeit ist garantiert.

 

Außerdem sind monatliche Einzahlungen möglich und auch die Zinsen sind höher als auf einem normalen Sparbuch. Wer zudem schon Kunde bei der Sparkasse Bremen ist, kann dieses Konto wie gewohnt per Online-Banking verwalten.

 

Im Nachhinein fiel mir ein, dass ich auf einigen Homepages, auf denen ich Informationen zu der geplanten Weltreise eingeholt hatte, zum Thema Finanzierung schon den Tipp gelesen hatte, sein Geld auf einem Tagesgeldkonto zu parken. Also scheinbar eine gängige Praxis unter Weltreisenden.

 

Keine Frage zu dumm

 

Zum Abschluss sei gesagt, dass ich zwar schon lange Kunde der Sparkasse Bremen bin, aber immer wieder mit dem Wechsel zu einer anderen Bank geliebäugelt habe, wenn mit attraktiven Angeboten geworben wurde. Am Ende war es immer der sehr persönliche und individuelle Kontakt, der mich überzeugte, bei der Sparkasse Bremen zu bleiben – und das hat sich auch dieses Mal wieder ausgezahlt.

 

Zwar musste ich feststellen, dass mein Ziel, in drei Jahren das Geld für die Weltreise anzusparen, überambitioniert und aus eigener Tasche nicht zu bezahlen ist, allerdings fühle ich mich von Herrn Loeppke sehr kompetent beraten. Er nahm sich viel Zeit und keine Frage war zu dumm oder zu unwichtig, um nicht detailliert beantwortet zu werden. Alles wurde mit Grafiken und Fakten unterfüttert.

 

So habe ich eine Menge über die Geldanlage gelernt. Und der Plan mit der Weltreise ist verschoben, aber nicht aufgehoben.“

 

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Jonathan Witt, 23 Jahre, studiert an der Universität Bremen Betriebswirtschaftslehre im 2. Semester. Zum Autor: Jonathan Witt (23 Jahre) studiert an der Uni Bremen Betriebswirtschaftslehre im 2. Semester und träumt von einer zwölfmonatigen Weltreise nach Abschluss des Studiums.

Letztes Update: 11. November 2014

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