Artikel aus "Rest des Lebens"

Studieren mit IT, Teil 2: Drucker

Im ersten Teil dieser kleinen Serie ging es um die Beschaffung günstiger, guter Laptops für Studierende. Da wir noch nicht in einer volldigitalen Welt leben und für jedes Studium noch der eine oder andere Baum dran glauben muss, ist ein Zubehörteil weiterhin unerlässlich: der Drucker.

Denn fast jeder Student muss früher oder später eine Prüfungsanmeldung, einen Bafögantrag, eine Wegbeschreibung oder gar eine Hausarbeit ausdrucken. Hierfür kann man an unserer Uni jederzeit zu einem der Copyshops gehen, die lange Öffnungszeiten haben und zudem recht günstig sind. Soll es aber mal schnell gehen, kommt man um einen eigenen Drucker nicht umhin.

Bei Druckern wird unterschieden in Drucker und Multifunktionsgeräte (auch liebevoll „Mufus“ genannt), die meistens noch kopieren, scannen und manchmal sogar faxen können. Ich würde jedem empfehlen, ein solches Gerät zu kaufen, weil der Preisaufschlag meistens recht gering ist und man die Funktionen bald nicht mehr missen möchte.

Laser oder Tintenstrahl?

Weiterhin muss man sich entscheiden, ob man einen Laser- oder Tintenstrahldrucker haben möchte. Auch hier will ich die meistens etwas teurere Variante Laserdrucker empfehlen, weil sie wartungsärmer sind, die Toner (äquiv. zu Tintenkartuschen) länger halten und weil sie deutlich schneller drucken. Allerdings verbrauchen sie auch deutlich mehr Strom, dies ist zu beachten, wenn man in einer WG wohnt.

Bei Laserdruckern gibt es dann wieder einen (preislich hohen) Unterschied zwischen Farblaserdruckern und Schwarzweißgeräten. Letztere sind deutlich günstiger in der Anschaffung und auch die Toner sind billiger erhältlich. Hier muss jeder selbst entscheiden, wie oft er oder sie in Farbe drucken muss. Wenn es etwas häufiger ist, kann es günstiger sein, einen Tintenstrahldrucker zu kaufen.

Ersatz-Toner bei Ebay

Was die diversen Hersteller von Druckern angeht, kann ich uneingeschränkt Samsung empfehlen, insbesondere die SCX-Reihe (z.B. SCX-4623F). Brother und Lexmark vertreten eher die billigeren Preisregionen. Hewlett-Packard (HP) liegt meistens irgendwo dazwischen, mit mittlerer Qualität und mittleren Preisen.

Wenn irgendwann der Toner alle ist (was bei meinem Samsung SCX-4300 nach fast 2000 Seiten der Fall war), gibt es auf Ebay günstigen Ersatz (z.B. von tonertop).

Bei Tintenstrahldruckern kann man die Kartuschen in speziellen Läden nachfüllen lassen, dies kann jedoch zu leichten Farbabweichungen führen. Die Originaltintenpatronen sind im Allgemeinen sehr teuer und müssen oft gewechselt werden.

Geheimtipp: Legt jedes Mal, wenn Ihr etwas ausdruckt, ein fünf- oder zehn-Cent-Stück in eine kleine Sparbüchse neben dem Drucker, so habt ihr, wenn die Tinte alle ist, gleich das nötige Kleingeld für Nachschub!

Hier geht’s zu „Studieren mit IT, Teil 1: Laptops“

Letztes Update: 6. April 2012

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