Artikel aus "Rest des Lebens"

1800 Jobs in der Automobilproduktion und andere Studentenjobs in Bremen

Automobilproduktion im Mercedes-Benz Werk Bremen. Foto: Daimler

Automobilproduktion im Mercedes-Benz Werk Bremen. Foto: Daimler

Bis das eigene Mercedes-Coupé in der Garage steht, dürfte es für die meisten Studierenden noch eine Weile dauern. Im Sommer könnt Ihr den Luxuskarossen allerdings schon näher kommen – sowohl räumlich als auch finanziell. Das Mercedes-Benz Werk Bremen bietet dann nämlich insgesamt 1800 Ferienjobs für Studierende und Schüler an.

 

Wenn Du mindestens 18 Jahre alt bist, kannst Du im Hemelinger Werk zwischen vier und neun Wochen in der Produktion mitarbeiten. Vielleicht bietet sich auch die Gelegenheit, interessante Kontakte zu knüpfen, denn Mercedes ist mit mehr als 12.500 Mitarbeitern der größte private Arbeitgeber in der Region. Zurzeit werden dort acht Modelle produziert.

 

Nähere Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es unter www.career.daimler.com, Ausschreibungsnummer 106964.

 

Zahlreiche Alternativen

 

Die Zahl der Ferienjobs bei Mercedes ist für Bremen einzigartig, aber es gibt natürlich auch viele Alternativen. Falls Du Dich weniger für das industrielle Umfeld und die Maschinen begeistern kannst, sondern lieber Deinen Charme spielen lässt und mit Menschen zu tun hast, kannst Du beispielweise Mitglieder für das Rote Kreuz oder den Nabu werben.

 

Wenn Du stressresistent bist und Musik magst, kannst Du Dich auch als Servicekraft auf Festivals verdingen. 13 Euro pro Stunde plus Trinkgeld werden in Aussicht gestellt.

 

Wem der Weg nach Bremerhaven nicht zu weit ist, der kann auch schon mal in das zukunftsträchtige Feld der Offshore-Windenergie hineinschnuppern und sich ordentlich dafür bezahlen lassen. Eine Zeitarbeitsfirma sucht zwei Studierende, die dauerhaft für administrative Arbeiten in einer Offshore-Firma zum Einsatz kommen sollen.

 

Tipps zum Ferienjob

Bevor Du anfängst, das möglicherweise im Sommer verdiente Geld in Gedanken schon wieder auszugeben, solltest Du Dich noch kurz über die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen informieren. Wer in den Ferien arbeitet, gilt nämlich grundsätzlich als Arbeitnehmer und muss theoretisch Steuern bezahlen. Darüber hinaus müssen möglicherweise Beiträge zur Sozialversicherung entrichtet werden (also an die Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung).

 

Dies gilt allerdings nicht, wenn die Beschäftigung maximal 50 Tage im Jahr oder zwei Monate am Stück (bei einer Fünf-Tage-Woche) dauert. Erst wenn Du mehr als 8.130 Euro im Jahr verdienst – was innerhalb dieser Zeiträume üblicherweise nicht der Fall ist – überschreitest Du den Grundfreibetrag und musst eventuell doch Lohnsteuer bezahlen.

 

BAföG-Empfänger sind auf der sicheren Seite, solange sie nicht mehr als 4.800 Euro im Jahr verdienen. Wenn es mehr wird, kann die Höhe der BAföG-Förderung reduziert werden.

 

Weitere Informationen zum Thema

 

Hier findet Ihr weitere Job-Möglichkeiten:

http://www.unifiliale.de/studentenjobs-in-bremen-finden/

 

Eine kurze Übersicht (mit Zahlen aus dem vergangenen Jahr) aus dem Hamburger Abendblatt:

http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2314641/Wie-Schueler-und-Studenten-brutto-fuer-netto-erhalten.html

 

Tipps vom Studentenwerk:

http://www.studentenwerke.de/main/default.asp?id=03311

 

Broschüre „Aushilfsarbeit von Schülern und Studenten“ des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen:

http://www.verwaltung.bayern.de/portal/cl/1058/Gesamtliste.html?cl.document=1914515

Letztes Update: 16. April 2013

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